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Nordrhein-Westfalen stellt mit fast einem Viertel den größten Anteil am jährlichen Gesamt-Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik Deutschland. Nordrhein-Westfalen steuert jährlich knapp 600 Milliarden Euro zum wirtschaftlichen Ergebnis Deutschlands bei.

Geschichtliches

Traditionell war der Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen durch seine Montanindustrie geprägt, galt bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges als Rüstungsschmiede Deutschlands und bis in die 1960-er Jahre als das Land der Kohle und des Stahls. Jedoch führten die seit dem Krieg zyklisch auftretenden Wirtschaftskrisen das Land zu einem tiefgreifenden Strukturwandel, der dazu führte, dass heute der Dienstleistungssektor die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen dominiert. Nordrhein-Westfalen blickt auf eine lange wirtschaftliche Tradition zurück, die bis etwa zum Jahr 1800 durch eine sich überwiegend in Heimarbeit vollziehende Textilproduktion gekennzeichnet war. Ab 1800 erfolgte in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens schließlich die Industrialisierung und der Übergang zur modernen Fabrikproduktion. Zur Textilproduktion gesellten sich die industriemäßige Gewinnung und Verarbeitung von Eisen und die Chemische Industrie. Produktionsstätten wie die Opel-Fabrik, die Deutz- und Fordwerke und die Anlagen von ThyssenKrupp entstanden und entwickelten sich. Es entstand schließlich eine regelrechte Form industrieller Monokultur, die beinahe ausschließlich auf die Montanindustrie ausgerichtet war. Besonders das Ruhrgebiet galt lange Zeit als eine für ganz Europa bedeutende Wirtschaftsregion, die auch zum Wirtschaftswunder einen ganz entscheidenden Beitrag leistete.

Strukturwandel

Seit den 1960-er Jahren zeigte sich jedoch verstärkt die Krise der Montanindustrie auch in Nordrhein-Westfalen. Das Zechensterben setzte ein und die Stahlindustrie erlitt einen Aderlass, von dem lediglich Großbetriebe wie beispielsweise ThyssenKrupp oder die RAG Aktiengesellschaft wenigstens teilweise verschont blieben. Die Montan- und Stahlindustrie hörte auf, der Motor für das Wirtschaftswachstum in Nordrhein-Westfalen zu sein. Der Schwerpunkt der Wirtschaftsleistung der Region verlagerte sich in den folgenden Jahren und Jahrzehnten von der Montanindustrie auf den Bildungs-, den Medien- und vor allem auf den Dienstleistungssektor. Dennoch blieb die Höhe der Arbeitslosigkeit, bedingt durch den Rückgang der Montanindustrie, ein Problem in vielen Teilen Nordrhein-Westfalens, besonders jedoch in den Großstädten Remscheid, Wuppertal und Solingen.

Aktuelles

Gemessen an seinem jährlichen Bruttoinlandsprodukt rangiert Nordrhein-Westfalen im Bundesdurchschnitt hinter Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg und Hessen. Dies gilt als Indiz dafür, dass der Strukturwandel vom Land der Montan- und Stahlindustrie hin zum Standort für Dienstleistungsbetriebe nunmehr erfolgreich vollzogen wurde und dass die Zeiten des jahrelangen deutlich unterdurchschnittlichen wirtschaftlichen Wachstums beendet sind. Zu den Top-Ten der umsatzstärksten Unternehmens Nordrhein-Westfalens zählen heute E.ON, die Metro, die Deutsche Telekom, Aldi, Rewe, RWE, die Deutsche Post, ThyssenKrupp, die Deutsche BP und der Bayer-Konzern. Darin zeigt sich auch die Attraktivität des Standortes für ausländische Unternehmen.

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